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unterdrückter RefererWas ist der Referer und wie hängt das mit jsStyle-Produkten zusammen?Beim Referer handelt es sich um eine Zusatzinformation des Browsers, die dem Webserver mitteilt, welche URL zuletzt besucht wurde. Diese Information wird nur bei einem Klick auf einen Link und nicht bei direkter Eingabe der URL in der Adresszeile übergeben. Dadurch ist es Seitenbetreibern möglich, zu erkennen, von welchen internen oder auch externen Seiten die Besucher auf eine Webseite gelangen. Ebenfalls können die gesuchten Wörter in Suchmaschinen abgefragt werden, da diese in der Regel in der Ergebnis-URL der Suchmaschine noch vorhanden sind. Der Referer stellt kein Sicherheitsrisiko dar, ermöglicht es Seitenbetreiber jedoch, zusätzliche Informationen über den Benutzer zu erfahren. So könnte z.B. bei einem Besucher von einer Suchmaschine ein bestimmter, zum Suchbegriff passender, Text angezeigt werden, währenddem andere Surfer einen Standard-Text sehen. Ein Script, welches den Referer zur Ermittlung von Herkunfsseite und gesuchten Wörten in Suchmaschinen verwendet ist jsStat. Es gibt nun einige Tools, welche Referer-Informationen löschen oder fälschen. Ob es ein Benutzer wirklich stört, wenn die Seitenbetreiber diese Information besitzen, sei jedem selber überlassen... Der Zusammenhang des Referers mit den jsStyle-Produkten ist nun auch schnell erklärt: die Skripte sind so aufgebaut,
dass sich der Benutzer an der Loginseite mit Benutzernamen und Passwort anmeldet, Nach erfolgreicher Anmeldung wird eine
eindeutige ASID (Administrator Session ID) erzeugt, mit der der Benutzer erkannt wird. Benutzernamen und Passwort werden ab
diesem Zeitpunkt weder in verschlüsselter noch unverschlüsselter Form übertragen. Alle jsStyle-Produkte
funktionieren auch ohne Cookies (lediglich der Benutzername wird aus Komfort-Gründen in einem Cookie gespeichert, hat
aber keinen Einfluss auf die Funktionalität, sondern nur darauf, dass dieser bei erneutem Login bereits in das
Eingabefeld eingetragen wird). Mittels einer gültigen ASID könnte man also auch ohne Kenntnis von Benutzername
und Kennwort auf den Administrationsbereich zugreifen (die ASID verliert beim Logout automatisch ihre Gültigkeit).
Um Missbrauch einzuschränken, wird deshalb immer noch der Referer überprüft. Das heisst, der Benutzer muss
als Referer zwingend das Script selber eingetragen haben (also auf einen Link geklickt haben). Die manuelle Eingabe der URL
inkl. ASID in der Adressleiste endet mit der Fehlermeldung: Blockierten Referer unterbindenNachfolgend nun eine detailierte Anleitung der bekanntesten Produkte, welche den Referer fälschen oder unterbinden. Bei Teils Programmen ist dies die Standard-Einstellung (Norton Internet Security, Kerio Firewall), bei anderen (Webwasher und Opera) muss sie explizit aktiviert werden. Norton Internet Secuity 2003Die Norton Internet Security blockiert in den Standard-Einstellungen die Referer-Informationen. Gleiches gilt für die Norton Personal Firewall. Bei diesen Produkten kann pro Domain definiert werden, ob die Informationen zugelassen sein sollen oder nicht. Es reicht deshalb aus, die eigene URL (wo man ja schliesslich der Einzige wäre, der das ausnützen könnte) freizuschalten. Dazu ist folgendes Vorgehen notwendig:
Norton Internet Secuity 2006Die Norton Internet Security überträgt in den Standard-Einstellungen die Referer-Informationen innerhalb der Domain. Mit diesen Einstellungen müssten die jsStyle-Produkte bereits funktionieren. Um den Referer auch über Domaingrenzen hinweg zu übertragen muss die im nachfolgenden beschriebene Option aktiviert werden. Hierbei kann pro Domain definiert werden, ob die Informationen zugelassen sein sollen oder nicht. Es reicht deshalb aus, die eigene URL (wo man ja schliesslich der Einzige wäre, der das ausnützen könnte) freizuschalten. Dazu ist folgendes Vorgehen notwendig:
OperaMit dem Internetbrowser Opera lassen sich die Referer-Informationen ebenfalls unterdrücken. Diese Option ist in den Standard-Einstellungen nicht aktiviert, lässt sich aber ganz einfach aktivieren und deaktivieren. Das Beispiel bezieht sich auf Opera 7.23.
WebWasherIn den Standard-Einstellungen von WebWasher wird der Referer nicht veränder, so dass jsStyle-Produkte funktionieren sollten. Aber auch hier noch die Anleitung, wie sich die Funktion aktivieren oder deaktivieren lässt. Das Beispiel bezieht sich auf die Freeware-Version 3.3 von Webwasher:
Kerio Personal FirewallDie Kerio Personal Firewall blockiert in den Standard-Einstellungen die Referer-Informationen. Das Referer-Logging kann entweder für alle Domains oder nur für bestimmte Domains freigegeben werden. Es reicht natürlich aus, die eigene URL (wo man ja schliesslich der Einzige wäre, der das ausnützen könnte) freizuschalten.
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